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Schon die ersten ahd. Sprachdekmdler enthalten verschiedene Typen komplexer (zusammengesetzter) of Sdtze. Aber ihre Zahl ist gering im Vergleich zu der deutschen Gegenwartssprache. Sie entwickelten sich spdter, in der Folgezeit.

haben. Im Ahd. war es ein schwaches Verb der III Klasse, also ein regelmdyaiges Verb. Im Mhd. entwickelten sich im Prdsens und Prdteritum kurze zusammengezogene Formen - haben> hvn, habkst> hast, habkt> hat, habkta> hatte.

Die Entwicklung des Artikels beginnt im Ahd. Zuerst entwickelt sich der bestimmte Artikel ther, thiu, tha3, dem ein Demonstartivpronomen zugrunde liegt. Der bestimmte Artikel ist im Ahd. noch im Werden. Er wird nur mit konkreten Substantiven gebraucht, um einen einzelnen Gegenstand zu bezeichnen: z. B.:

Die Kategorie der Zeit hatte nur zwei Formen fr drei Zeitstufen: das Prdsens, diente zum Ausdruck der Gegenwart und der Zukunft, und das Imperfekt (Prdteritum) of zum wurde zum Ausdruck der Vergangenheit gebraucht. Die analytischen Zeitformen Perfekt und Plusquamperfekt entwickelten sich im Ahd. und Mhd. aus biverbalen Wortgruppen wie haben + P.II, werden + P.II und sein + PII, in denen das noch deklinierbare Form haben, z.B. Argangana uuvrun ahtu daga. (Es waren acht Tage vergangen).

Nach dieser Endung werden sie mi-Verben genannt. Im Mhd. ist die Endung - m auyaer Gebrauch gekommen. Nach der Abschwdchung der stammbildenden Suffixe der schwachen Verben der und Klasse o, e zu e unterscheiden sich nicht mehr von dem Suffix der Klasse. Und seitdem bilden die schwachen Verben eine einheitliche Klasse.

Die morphologische Klassifikation der Verben im Ahd. unterscheidet sich von der in der deutschen Gegenwart., Wie auch heute gliedert man die ahd. Verben in starke schwache und unregelmdyaige nach der Art der Bildung des Prdteritums. Aber im Ahd. unterscheidet man noch thematische und athematische Verben nach der Bildung des Prdsens.

Im Mhd. entstand infolge des Ausgleichs der Prdteritalformen des Sg. und des Pl. die Form wurde mit - e im Auslaut, was fr die, P.Sg. des starken Prterits nicht typisch ist. Auerdem vollzog sich der Ausgleich der Preritalformen der Verben dieser Ablautreihe nach der Singularform (vgl. ahd. helfan - half - hulfum> mhd. half; werfan - warf - wurfum> mhd. warf), nur das Verb weden erhielt die Form mit dem Pluralstamm: wurtum - wurde.

Infolge der Abschwdchung des Themavokals i/a zu e im Mhd. infolge seines Schwunds in spdterer Zeit ist der Ausgleich der Personalendungen der thematischen und athematischen Konjugation vor sich gegangen. Nur der Umlaut und die Brechung des Stammvokals in der, P. Sg. der starken Verken erinnert uns heutzutage an die alte thematische Konjugation.

Die Prdteritoprdsentia werden so bezeichnet, weil ihre Prdsensformen alle Merkmale des starken Prdterits haben, und zwar: den Ablaut des Stammvokals im Sg. und im Pl. und die Nullendungen in der, P. Sg.

wesan, snn. In allen i/e Sprachen hat das Verb des Seins ein aus verschiedenen Wurzelmorphemen zusammengesetztes Paradigma. In den germanischen Sprachen beteiligen sich am Paradigma dieses Verbs folgende Wurzelmorpheme:

Die Prdsensformen dieser Verben sind unregelmdyaig, da sie im Gegensatz zu den regelmdyaigen Verben des Ahd. keinen Themavokal haben, und die Personalendungen werden unmittelbar an das Wurzelmorphem angefgt. Aus diesem Grunde nennt man sie athematische Verben. Auyaerdem haben sie in der P. Sg. Prdsens eine archaische gemeinindoeuropdische Personalendung - m (ai. - mi, griech. - mi, altruss.esm, lat. sum.)

Prdt., P. Sg. was - P.Pl. warum (mit spdter Aufhebung des Konsonantenwechsel s - r); Inf. wesan, spdter durch snn verdrdngt; Imperativ P.Sg. wis, P.Pl. weset (auch snt); P. wesanti, spdter seiend (vgl. heute anwesend, abwesend). Das P.II fehlt im Ahd. (mhd. gewesen, gesin, nhd. gewesen)

Das Substantiv bewahrt im Ahd. die grammatischen Kategorien des Genus (3 Geschlechten), des Numerus (Singular, Plural) und des Kasus, die das Urgermanische besaya und es seinerseits aus dem Indoeuropdischen bernommen hatte. Auch der Flexionstyp der Substantive blieb im wesentlichen noch der alte.

Starke Verben. Der Terminus of "starke" of und of "schwache" of Verben gehtsrt J.Grimm. Unter starken Verben verstand er jene Schicht der uralten Verben, die noch auf das Altgermanische zurckkommen, und die das Prdteritum mit Hilfe des Ablauts bilden: